Muzeum Stutthof; 82-110 Sztutowo ul. Muzealna 6; tel:+48552478353; 798418024 fax:+48552478358; email:stutthof@stutthof.pl; NIP:5781036000;

Oferta edukacyjna

1. Filmvorführungen

Im Kino, das sich im ehemaligen Kommandanturgebäude befindet, besteht die Möglichkeit, deutschsprachige Dokumentarfilme zu sehen. Die Vorführungszeit dauert ca. 25 Minuten. Die Eintrittskarte kostet 3 PLN pro Person. Folgende Filme sind im Kinosaal zu sehen:

Stutthof – ein paar Tage danach Der Film beruht hauptsächlich auf Bildmaterial, das die Untersuchungskommission der sowjetischen Armee nach der Lagerbefreiung 1945 anfertigte; ca. 12 min.

Albert Forster Der Film erzählt von der Karriere des Gauleiters in Danzig zwischen 1933-45 und seiner Verstrickung in die im Reichsgau Danzig-Westpreußen begangenen Verbrechen; ca. 20 min.

Die Galgen von Stutthof – Film über den Danziger Prozess 1945 gegen Angehörige der SS-Lagerwachmannschaft und Funktionshäftlinge; ca. 15 min.

Ambulanz – Film über die Kinder von Janusz Korczak. Ohne Worte wird im Film die Vergasung von jüdischen Kindern dargestellt. Der Film erhebt keinen dokumentarischen Anspruch; ca. 10 min.

Auschwitz – Film über das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, mit stark emotional angreifenden Bildern werden die Verbrechen im Lager dokumentiert; ca. 20 min.

2. Wechselseitige Führungen

In der Gedenkstätte Stutthof besteht die Möglichkeit eine wechselseitige Führung zu organisieren (statt einer Führung durch einen Mitarbeiter des Museums oder durch eine/n ASF-Freiwillige/n). Dabei arbeiten die Teilnehmer in Kleingruppen mit jeweils einer von acht verschiedenen Themenmappen (z. B. Lebensbedingungen, Vernichtung im Lager, Einlieferungsgründe etc.). Im Anschluss an diese Recherchearbeit trägt jede Kleingruppe der Gesamtgruppe ca. 10 Minuten lang ihre Arbeitsergebnisse vor. Der ASF-Freiwillige bzw. der Mitarbeiter des Museums gibt im Vorfeld einen Überblick über die Gedenkstätte und liefert den Hintergrund zum Nationalsozialismus in Danzig. Außerdem begleitet er die Gruppe während der gesamten Arbeitszeit.

Für die Durchführung des pädagogischen Programms steht im ehemaligen Kommandanturgebäude in der Gedenkstätte ein Seminarraum zur Verfügung. Außerdem steht für das Selbststudium eine ASF-eigene themenspezifische Bibliothek mit über 600 deutschsprachigen Titeln zur Verfügung.

3. Arbeit mit kopierten Originaldokumenten

Die KZ-Gedenkstätte Stutthof verfügt über das besterhaltene Archiv aller ehemaligen Konzentrationslager.

Da nach über 60 Jahren diese Dokumente vom Zerfall bedroht sind, ist keine Forschung mit den Originaldokumenten möglich. Allerdings besteht auf Wunsch die Möglichkeit in Kleingruppen (fünf Personen) das Archiv von einem Museumsmitarbeiter gezeigt zu bekommen.

Für Gruppen liegen ausgewählte kopierte Dokumente vor: Häftlingspersonalakten, Personalakten der SS, Kommandanturbefehle u. a. Es empfiehlt sich in Absprache mit dem ASF-Freiwilligen gesonderte Themen zu suchen, zu denen mit den Archivmaterialien und dem Angebot der ASF-eigenen Bibliothek gearbeitet wird. Dies könnten z. B. folgende Themen sein: Kinder in Stutthof, die Lagerkommandanten, Gerichtsprozesse gegen die Täter, Strafsystem im Lager usw.

4. Gedenkstättenerhaltungsarbeiten

Immer wieder wünschen sich die Gruppen, Gedenkstättenerhaltungsarbeiten (z. B. das Erneuern eines Weges oder eines Zaunes, das Entfernen von Unkraut, Sträuchern etc.) durchzuführen, um sich Stutthof nicht nur intellektuell zu nähern.

Durch rechtzeitige Absprachen darüber mit den ASF-Freiwilligen kann mit Hilfe der Gedenkstättenleitung entsprechend den Vorstellungen der Gruppe eine passende Arbeitsaufgabe gefunden werden. Arbeitsmaterialien sind in der Gedenkstätte vorhanden. Allerdings muss die Schutzbekleidung z. B. Arbeitshandschuhe in der Regel selbst mitgebracht werden.

5. Zeitzeugengespräch

Im Anschluss an das Programm in der Gedenkstätte Stutthof bietet es sich an, ein Zeitzeugengespräch einzuplanen. Den Jugendlichen soll die Möglichkeit gegeben werden, Dinge im persönlichen Gespräch zu erfahren, die nicht in Häftlingsakten nachzulesen sind: Was hat den Zeitzeugen in seinem Überlebenswillen bestärkt? usw.

Wir arbeiten mit zwei verschiedenen Zeitzeugen zusammen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten Häftlinge im Lager waren und daher verschiedene Perspektive haben. Für die Mühen, die der Zeitzeuge auf sich nimmt, erhält er ein „Honorar“ in Höhe von 100 Euro. Normalerweise findet das Zeitzeugengespräch in einem dafür geeigneten Raum in Gdańsk statt. Für die Raummiete fallen Kosten in Höhe von ca. 60 PLN pro Stunde an.

Kontakt:
Marcin Owsiński
marcin.owsinski@stutthof.pl

Piotr Chruścielski
piotr.chruscielski@stutthof.pl

ASF-Freiwillige
stutthof-freiwillige@web.de

Muzeum Stutthof
ul. Muzealna 6
82-110 Sztutowo
Tel. (0-55) 247 83 53,
Fax. (0-55) 247 83 58
E-mail: stutthof@stutthof.pl

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